Bio Hirse, China, 25 kg


Bio Hirse, China, 25 kg

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Bio Hirse. Nicht aus eigenem Anbau, Herkunft: China. _Mindesthaltbarkeit: 12 Monate ab Rechnungsdatum.

Die gü_nstigste Mö_glichkeit Getreide zu kaufen ist im 25 kg Sack, dunkel und trocken gelagert hä_lt sich dieser in der Regel ü_ber ein Jahr. 25 kg Getreideversenden wir im einzelnen Paket. Wir berechnen jeweils einmal Porto (5 &euro_) extra. Bei einem Warenwert ü_ber 200&euro_ erlassen wir einmal Porto, bei ü_ber 400&euro_ zweimal. Ein Beipacken von Kleinteilen ist selbstverstä_ndlich mö_glich.

Technische Daten:

Hirse _ist eine Sammelbezeichnung fü_r kleinfrü_chtiges Spelzgetreide mit 10&ndash_12 Gattungen. Alle gehö_ren zur Familie der Sü_ß_grä_ser (Poaceae). Der Name Hirse stammt aus dem Altgermanischen (ahd. _hirsa _neben _hirsi _und _hirso) und ist von einem indogermanischen Wort fü_r &bdquo_Sä_ttigung, Nä_hrung, Nahrhaftigkeit&ldquo_ abgeleitet (vgl. die rö_mische Gö_ttin des Ackerbaus und der Fruchtbarkeit Ceres). Hirse ist das ä_lteste Getreide. Sie diente bereits vor 8000 Jahren dazu, ungesä_uertes Fladenbrot herzustellen. In China wird Rispenhirse seit mindestens 4000 Jahren landwirtschaftlich genutzt. Die Rispenhirse oder Echte Hirse (Panicum miliaceum) wurde frü_her auch in Europa als Nahrungsmittel angebaut.

Alle Hirsearten kö_nnen in zwei Hauptgruppen eingeteilt werden[1]:

  1. Sorghumhirsen _(Sorghum) mit deutlich grö_ß_erenKö_rnern und damit auch hö_heren Hektarerträ_gen (14&ndash_17 dt/ha).
  2. Millethirsen _(Paniceae, auch _Echte Hirsen _oder _Kleine Hirsen _genannt). Zu diesen gehö_ren die meisten Gattungen, wie z. _B. Rispenhirse (Panicum), Kolbenhirse (Setaria), Perlhirse (Pennisetum), Fingerhirse (Eleusine) und Teff (Eragrostis). Die Kö_rner dieser Gattungen sind recht klein, die Erträ_ge entsprechend gering (ca. 7&ndash_9 dt/ha). Der Begriff &bdquo_Millet&ldquo_ wird ü_berwiegend in der englischen und franzö_sischen Sprache verwendet. In Afrika spricht man hä_ufig auch von _Milo _oder _Milocorn.

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Zu den kultivierten Hirsen zä_hlen folgende Arten:

  • Sorghum
    • Mohrenhirse (Sorghum bicolor _(L.) Moench)
  • Panicum
    • Rispenhirse (Panicum miliaceum _L.)
    • Sowihirse _(Panicum hirticaule _J.Presl)
    • Kutkihirse (Panicum sumatrense _Roth)
    • Gabelblü_tige Hirse _(Panicum dichotomiflorum _A. Michaux),
    • Rutenhirse (Panicum virgatum _L.)
  • Setaria
    • Kolbenhirse (Setaria italica _(L.) P.Beauv.)
  • Pennisetum
    • Perlhirse (Pennisetum glaucum _(L.) R.Br.)
  • Paspalum
    • Kodohirse _(Paspalum scrobiculatum _L.)
  • Echinochloa
    • Japanhirse (Echinochloa esculenta _(A.Braun) H.Scholz)
  • Eleusine
    • Fingerhirse (Eleusine coracana _(L.) Gaertn.)
  • Digitaria
    • Foniohirse (Digitaria exilis _(Kippist) Stapf)
  • Coix
    • Hiobsträ_ne (Coix lacryma-jobi _L.)
  • Urochloa
    • Guinea-Hirse _(Urochloa deflexa _(Schumach.) H.Scholz)
    • Braune Hirse _(Urochloa ramosa _(L.) R.D.Webster)
  • Eragrostis
    • Teff (Eragrostis tef _(Zucc.) Trotter)

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Die wirtschaftlich wichtigsten Hirsen sind die Perlhirse, die Mohrenhirse (auch Zuckerhirse), die Fingerhirse, die Rispenhirse, die Kolbenhirse und der Teff, auch Zwerghirse genannt.

Nahrungs- und Futtermittel

(in g/100g) _[1]
Bestandteile Millethirsen Sorghumhirsen
Wasser 14 g 14 g
Protein, gesamt 11,2 g 12,0 g
Fett, gesamt 5,1 g 3,0 g
Kohlenhydrate 70 g 81 g
Mineralstoffe 3,8 g 3,8 g

Hirse ist das mineralstoffreichste Getreide. In Hirse sind Fluor, Schwefel, Phosphor, Magnesium, Kalium und besonders viel _Silizium _(Kieselsä_ure) und Eisen enthalten. Im Handel ü_blich ist die von Schalen befreite Goldhirse. Es gibt daneben die ungeschä_lte Braunhirse, in der die meisten an den Schalen haftenden Mineralstoffe und Spurenelemente erhalten sind. Mö_glicherweiseist jedoch der Blausä_uregehalt besonders bei roher Hirse nicht ganz unbedenklich _[2]. Hirse kann zur Herstellung glutenfreier Backwaren verwendet werden. In vielen Gebieten Afrikas und Asiens sind die unterschiedlichen Hirsearten Hauptnahrungsmittel, werden allerdings zunehmend durch Mais verdrä_ngt. Kolbenhirse dient als Nahrung und in Osteuropa als Viehfutter, in Europa und Nordamerika zudem als Vogelfutter fü_r die Ziervogelhaltung.

Hirse ist darü_ber hinaus die Grundlage einiger traditioneller Biere, zum Beispiel _Dolo _in Westafrika, _Pombe _in Ostafrika und _Merisa _im Sudan. In Ä_thiopien ist die Hirseart _Teff _(Eragrostis tef) _die wichtigste Nahrungspflanze der Menschen. Industriell wird Hirse von einigen spezialisierten Brauereien zur Herstellung von glutenfreiem Bier fü_r Menschen mit Glutenunverträ_glichkeit (Zö_liakie) genutzt. In China werden aus Hirse eine Reihe von Spirituosen gebrannt, die _Baijiu _genannt werden, der bekannteste chinesische Hirseschnaps ist _Maotai.

Industrielle Nutzung

Zuckerhirse (Sorghum bicolor), im Feld.
&rarr_ _Hauptartikel: Mohrenhirse

Fü_r die industrielle Nutzung ist vor allem die Mohrenhirse von Interesse. Neben den Samen wird bei ihr auch der Halm zur Herstellung von Naturfasern genutzt (Faserhirse).

In den USA werden groß_e Hoffnungen in die Rutenhirse als Lieferant von Cellulose-Ethanol gesetzt. Die Mohrenhirse gilt aufgrund der groß_en und kohlenhydratreichen Biomasse als aussichtsreiche Energiepflanze zur Biogaserzeugung, vor allem in trockenen Lagen _[3].

Nutzungsgeschichte

Die beiden ä_ltestenFunde von Rispenhirse in Deutschland (Nä_he Leipzig und Kreis _Hadersleben) stammen aus der Zeit der _Linienbandkeramik _(Altneolithikum _5500&ndash_4900 v. Chr.).[4] _Im Altertum und Mittelalter zä_hlten die unterschiedlichen Hirsearten zum meistangebauten Getreide. Durch Ausgrabungen in Mittel- und Norddeutschland ist ebenso der Hirseanbau in der vorrö_mischen Eisenzeit (Hallstatt- und Latè_nezeit) sowie der rö_mischen Zeit (1.&ndash_3. Jahrhundert n. Chr.) belegt.[5] _In der frü_hen Neuzeit wurden sie in Europa durch die Einfuhr von Kartoffel und Mais fast vö_llig verdrä_ngt. Im Himalayagebiet wird aus verschiedenen Sorten ein schwachalkoholisches Bier gebraut. Gä_sten des Hunnenkö_nigs Attila wurde ausschließ_lich Hirse gereicht. Um die Gesundheit und Kraft zu stä_rken, empfahl der griechische Philosoph Pythagoras die Hirse.

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Weltweit wurden im Jahr 2008 laut FAO insgesamt 101,1 Mio. _t Hirse produziert. Davon entfielen 65,5 Mio. t auf Sorghumhirsen und 35,6 Mio. t auf Millethirsen.[6]Die produzierte Hirse wurde hauptsä_chlich zu Breinahrung und Futtermittel verarbeitet. Der Hektarertrag ist mit durchschnittlich 12 _dt/ha (Millet: 9,5 dt/ha, Sorghum: 14,6 dt/ha) von allen Getreidearten der geringste. Dies ist einer der Grü_nde, weshalb der wesentlich ertragreichere Mais in den traditionellen Hirseanbaugebieten immer populä_rer wird. Allerdings hat Hirse gegenü_ber Mais den groß_en Vorteil, dass die Ernte selbst bei sehr schlechtem Wetter fast nie komplett ausfä_llt.

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Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Einkorn _ 11.05.2012

Weitere Produktinformationen

Menge 25 Kg

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