Bio Weizen 25 Kg


Bio Weizen 25 Kg

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Technische Daten:

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Roggen _(Secale cereale), ist eine in den _gemä_ß_igten Breiten _verbreitete Getreideart aus der Familie der Sü_ß_grä_ser (Poaceae). Er liefert auch auf leichteren Bö_den und kü_hleren Standorten noch gute Erträ_ge. In Europa wird hä_ufig Winterroggen angebaut, wä_hrend Sommerroggen eine untergeordnete Bedeutung hat. Das Korn des Roggens wird fü_r Nahrungs-, Futter-, und Genussmittel oder auch als Nachwachsender Rohstoff genutzt. Teilweise wird auch die noch grü_ne Pflanze (Grü_nroggen) oder das bei der Getreideernte zurü_ckbleibende Stroh genutzt.

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(siehe Hauptartikel Sü_ß_grä_ser)

Der Roggen hat 65&ndash_200 cm lange Halme und eine 5&ndash_20 cm lange, vierkantige, zur Blü_tezeit leicht ü_berhä_ngende Ä_hre aus einzelnen, meist zweiblü_tigen Ä_hrchen mit schmalen _Hü_llspelzen _und langbegrannter _Deckspelze.[1] _Die Tausendkornmasse (Gewicht von 1000 Kö_rnern) beträ_gt bei Roggen 28-50 Gramm.[2]

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In den 1970ern wurden Roggenkö_rner und -ä_hrenspindeln an zwei Stellen in steinzeitlichen Schichten (ca. 6600 v. Chr.) in Nordsyrien (Tell Abu Hureyra) nachgewiesen.[3] _Ansonsten fehlen Hinweise auf die Nutzung von Roggen aber fast vö_llig, bis er in archä_ologischen Funden in Europa, die aus der Zeit von ca. 1800-1500 v. Chr. stammen, wieder erscheint. Mö_glicherweise wurde er als Verunreinigung im Weizen-Saatgut nach Europa eingeschleppt und erst hier gezielt in Kultur genommen.[4] _In Deutschland tauchen Roggenkö_rner in archä_ologischen Ausgrabungen erst relativ spä_t auf, nä_mlich 3000&ndash_3500 Jahre nach dem Beginn der Ackerbaukultur (Bandkeramik). Sie wurden auf das 6.&ndash_ 5. Jahrhundert v. Chr. (Hallstattzeit) datiert.[5] _Die Rö_mer kannten Roggen, Plinius der Ä_ltere bezeichnet ihn aber in seiner um 79 n. Chr. verfassten Naturalis historia (Buch 18, Stichwort 40) als minderwertig und magenschä_dlich, nur geeignet, um in Notzeiten den Hungertod abzuwehren.
Seit den 1980er Jahren werden neben den klassischen Populationssorten auch Hybridsorten gezü_chtet, die eine bessere Krankheitsresistenz, hö_here Erträ_ge (Heterosis-Effekt) und eine geringere Auswuchsneigung aufweisen. Frü_he Hybridsorten waren durchwegs wegen der geringeren Pollenausschü_ttung anfä_lliger fü_r Mutterkorn. Mittlerweile ist diese Eigenschaft sehr stark sortenabhä_ngig und die Zü_chter haben die Pollenausschü_ttung von Hybridsorten stark verbessert, so dass nicht mehr gesagt werden kann, dass Hybridsorten anfä_lliger gegen Mutterkorn sind als Populationssorten.

Eine moderne Kreuzung aus Weizen und Roggen, die Triticale, vereint mehrere positive Eigenschaften beider Arten.

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Es gibt Sommer- und Winterroggen, wobei in Mitteleuropa fast ausschließ_lich Winterroggen angebaut wird. Winterroggen ist die winterhä_rteste Getreideart, die Wintertemperaturen bis &minus_25 °_ C ü_bersteht, er kann die Winterfeuchtigkeit besser nutzen, ü_bersteht eine Frü_hjahrstrockenheit leichter undist deshalb im Kornertrag der Sommerform weit ü_berlegen. Die Sommerform wird nur in Lagen mit Spä_tfrostgefahr und auf exponierten Berglagen angebaut.

Winterroggen wird in Deutschland zwischen Mitte September und Mitte Oktober ausgesä_t, er benö_tigt zur Ü_berwindung der Schosshemmung, wie alle Wintergetreidearten, eine Vernalisation. Um von der vegetativen Wachstumsphase in die generative Phase zu gelangen, ist ein Kä_ltereiz notwendig. Bei Temperaturen von 0 bis +5 °_C wird die erfolgreiche Vernalisation nach 30 bis 50 Tagen erreicht. Bis zur Reife benö_tigt Roggen eine Wä_rmesumme von ungefä_hr 1800 °_ C. (Wä_rmesumme = Anzahl der Wachstumstage x Temperaturtagesmittel). Nach der Abreife auf dem Halm hat der Roggen nur eine sehr kurze Keimruhe. Die Ernte erfolgt in Deutschland ab Mitte Juli bis Ende August. Bei einer regnerischen Erntezeit besteht die Gefahr, dass die Kö_rner schon in der Ä_hre auskeimen und die Ernte nur noch als Futtergetreide verwendet werden kann.

Roggen ist besser an kü_hle und trockene Klimate angepasst als der ertragsstarke Weizen, und ist deshalb das Getreide der Regionen mit verbreiteten _Sandbö_den. Roggen ist ein Lichtkeimer und stellt deshalb besondere Anforderungen an Saat, Saatbett und Sä_zeitpunkt. Mä_nnliche Pollen und weibliche Blü_te werden zu unterschiedlichen Zeitpunkten aktiv, daher ist Roggen in aller Regel, anders als die _selbstbefruchtenden _Getreidearten Weizen und Gerste, ein _Fremdbefruchter. Gezü_chtet werden _Hybridsorten _und Populationssorten.[6]

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Roggen ist eine anspruchslose, abtragende, krankheitsresistente Frucht, die in alle Richtungen der Fruchtfolge variieren kann. Roggen hinterlä_sst einen garen, gut durchlü_fteten Boden.

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Deutschland

In Deutschland wurde im Jahr 2011 auf 615.000 ha Roggen angebaut, was einen Rü_ckgang gegenü_ber 627.000 ha im Jahr 2010 um 1,95 _% bedeutet. Dies liegt aber weit unter dem frü_heren Niveau von ü_ber 1 Mio. ha im Jahr 1990. In Deutschland wurden im Jahr 2011 rund 2,9 Mio. t Roggen geerntet. Der durchschnittliche Hektarertrag lag bei 40,2 dt/ha.[7]

Die grö_ß_ten Roggenproduzenten

(siehe auch Liste der grö_ß_ten Getreideproduzenten, Weizenproduzenten, Gersteproduzenten, Reisproduzenten, Maisproduzenten und Haferproduzenten)

Im Jahr 2010 wurden laut Food and Agriculture Organization (FAO) weltweit 12,3 Mio. t Roggen geerntet. Die folgende Tabelle gibt eine Ü_bersicht ü_ber die 20 grö_ß_ten Produzenten von Roggen weltweit, die 2010 zusammen 96 _% der Gesamtmenge ernteten. Inklusive der Erntemenge der Schweiz zum Vergleich:

Die grö_ß_ten Roggenproduzenten weltweit (2010)[8]
Rang Land Menge
(in t)
 _ Rang Land Menge
(in t)
 _  _1  _Polen 3.270.300  _  _12  _Ö_sterreich 163.600
 _  _2  _Deutschland 2.903.470  _  _13  _Schweden 123.400
 _  _3  _Russland 1.635.630  _  _14  _Frankreich 121.700
 _  _4  _Belgien 735.399  _  _15  _Tschechien 118.200
 _  _5  _China 650.000  _  _16  _Litauen 86.700
 _  _6  _Ukraine 464.900  _  _17  _Ungarn 79.400
 _  _7  _Tü_rkei 365.560  _  _18  _Sü_dkorea 70.000
 _  _8  _Dä_nemark 254.700  _  _19  _Lettland 69.400
 _  _9  _Spanien 251.800  _  _20  _Finnland 68.500
 _  _10  _Kanada 216.400  _  _...  _  _
 _  _11  _Vereinigte Staaten 188.760  _  _33 Schweiz _Schweiz 13.708
 _ Welt 12.330.188

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Von der in Deutschland im Jahr 2011 geernteten Menge von 2,9 Mio. t wurden schä_tzungsweise 30 _% alsHoffutter verwendet, 27 _% als Mischfutter, 24 _% zur Brotherstellung, 14 _% fü_r Bioenergie und 5 _% fü_r den Export und Sonstiges.

Nahrungsmittel

Roggen wird besonders in Mittel- und Osteuropa als Brotgetreide fü_r Roggenbrot oder Mischbrote verwendet. Darü_ber hinaus ist diese Getreideart aber kaum verbreitet, so dass ihr Anteil an der Weltgetreideerzeugung bei nur einem Prozent liegt.

Inhaltsstoffe des Roggens

Die Zusammensetzung von Roggen schwankt naturgemä_ß_, sowohl in Abhä_ngigkeit von den Umweltbedingungen (Boden, Klima) als auch von der Anbautechnik (Dü_ngung, Pflanzenschutz).

Angaben je 100 g essbarem Anteil:[9]

Bestandteile  _
Wasser 13,7 g
Eiweiß_ 8,8 g
Fett1,7 g
Kohlenhydrate 60,7 g*
Ballaststoffe 13,2 g
Mineralstoffe 1,9 g
Mineralstoffe  _
Natrium 4 mg
Kalium 510 mg
Magnesium 90 mg
Calcium 35 mg
Mangan 2,9 mg
Eisen 2,8 mg
Kupfer 0,39 mg
Zink 2,9 mg
Phosphor 335 mg
Selen 0,002 mg
Vitamine  _
Thiamin (Vit. B1) 360 µ_g
Riboflavin (Vit. B2) 170 µ_g
Nicotinsä_ure (Vit. B3) 1800 µ_g
Pantothensä_ure (Vit. B5) 1500 µ_g
Vitamin B6 235 µ_g
Folsä_ure 145 µ_g
Vitamin E 2000 µ_g
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(* Differenzberechnung)
(1 mg = 1000 µ_g)
Brennwert 1244 kJ, 293 _kcal

Backeigenschaften

Die Backeigenschaften des Roggenmehls sind grundsä_tzlich verschieden zu denen des Weizenmehls. Dies liegt hauptsä_chlich daran, dass im Roggenteig das Gluten (Klebereiweiß_) durch die Anwesenheit von Pentosanen (Schleimstoffe) kein Klebergerü_st zur Gashaltung aufbauen kann. Diese Schleimstoffe haben beim Roggen etwa die gleiche Funktion wie der Kleber beim Weizen. Sie sind wichtig fü_r das Wasserbindungs- und Wasserhaltungsvermö_gen der Mehle wä_hrend der Teigfü_hrung und des Backvorgangs.[10] _Roggengebä_cke zeichnen sich, im Gegensatz zu Weizengebä_cken, durch einen dunkleren, festen und aromatischen Teig aus. Ein Roggenbrot besteht hauptsä_chlich aus verkleisterter Stä_rke_ seine Krume ist dichter und enthä_lt weniger Poren, daher ist es weniger gelockert als ein Weizenbrot. Oft werden aus Roggenmehl daher Mischbrote und Brote aus Vollkorn hergestellt. Um zu verkaufsfä_higen Produkten zu kommen, mü_ssen reine Roggenmehl-Teige auf jeden Fall gesä_uert werden, was bedeutet, dass sie einer Sauerteig-Fü_hrung unterworfen werden mü_ssen. In feuchten Erntejahren kann Auswuchs wegen der starken _Amylase-Aktivitä_t unter Umstä_nden Probleme bei der Roggenbrotherstellung mit sich bringen. Reines Roggenbrot ist beispielsweise die westfä_lische Brotsorte Pumpernickel (Schwarzbrot), die aus Roggenschrot hergestellt und mehr gedä_mpft als gebacken wird.

Nä_hrwert

Wegen des vergleichsweise hohen Gehalts an der Aminosä_ure Lysin kann Roggen ein wichtiger Bestandteil einer ausgewogenen Ernä_hrung sein. Ernä_hrungsphysiologisch und backtechnisch interessant ist Roggen in der menschlichen Ernä_hrung vor allem durch die so genannten Pentosane (vgl. Hemicellulose). Verschiedenen, z. T. widersprü_chlichen Untersuchungen zufolge soll die durch den Pentosangehalt verlä_ngerte Verweildauer des Nahrungsbreis im Verdauungsapparat eine antikarzinogene Wirkung haben.

Die Pentosane (z. _B. Arabinoxylate) stellen auch ein Problem bei der _Schweinefü_tterung _dar. Neben ihnen enthä_lt der Roggen weitere, relativ hohe Anteile an solchen &bdquo_Nicht-Stä_rke-Polysacchariden _(NSP)&ldquo_, wie _Zellulose, Beta-Glucan, _Pektine _usw.. Die Pentosane quellen und stö_ren den Nahrungstransport. Erst im Dickdarm werden diese &bdquo_NSP-Substanzen&ldquo_ durch dort ansä_ssige _Mikroben _gespalten, was aber nicht mehr zur Energieversorgung des _Schweines _beiträ_gt, sondern zu erhö_htem _Gasausstoß_ _fü_hrt.

Weiterhin sollen phenolische Stoffe (Alkylresorcine) appetitdä_mpfende und direkt toxische Effekte haben. Sie lö_sen bei empfindlichen Personen eine Dermatitis (entzü_ndliche Reaktion der Haut) aus. Die Alkylresorcine befinden sich vor allem in den Randschichten von Roggen- und Weizenkö_rnern, werden aber durch den Backvorgang und die Sauerteigfü_hrung fast vollstä_ndig abgebaut.

Genussmittel

Roggen wird seit langem auch zur _Alkoholherstellung _verwendet. Beispielsweise werden die besseren Wodka-Sorten aus ihm hergestellt. Der in Norddeutschland hä_ufig getrunkene &bdquo_Korn&ldquo_ wird ebenfalls meistens aus Roggen hergestellt. Aus dem Getreide wird dafü_r zunä_chst die _Maische _hergestellt, die nach dem _Vergä_rungsvorgang _in Brennereien destilliert

Weitere Produktinformationen

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